Jahnsfelde

Jahnsfelde liegt 50 km von Berlins östlichem Stadtrand entfernt an der Grenze der malerischen Märkischen Schweiz, umgeben von Seen und Wäldern, eingebettet in Wiesen und Felder zwischen Müncheberg und der Kreisstadt Seelow.

Die berühmte Reichsstraße 1 führt von Aachen kommend, über Magdeburg, Berlin, Küstrin/ Kostrzyn, Landsberg an der Warthe/ Gorzow und in Königsberg/ Kaliningrad endend, durch den kleinen Ort mit seinen rund 300 Einwohnern. Unmittelbar nördlich der heutigen Bundesstraße 1 befindet sich der weitläufige Gutsbezirk mit dem schlossähnlichen Herrenhaus. Lag Jahnsfelde damals im Zentrum der Mark Brandenburg und im Herzen Preußens, so träumt es heute eher an der Peripherie Deutschlands dahin.

Der Ort Jahnsfelde befindet sich auf einem Gebiet, welches schon sehr früh besiedelt war. Körpergrabfunde aus der Neusteinzeit im Jahnsfelder Territorium belegen das. Sachfunde zeugen von der Anwesenheit jungslawischer Stämme im 11. und 12. Jahrhundert in diesem Gebiet. 1244 erstmals urkundlich erwähnt, wurde Jahnsfelde - wie schon das benachbarte Trebnitz und Müncheberg - vom schlesischen Zisterziensernonnenkloster gegründet, dem Herzog Heinrich I. (1165-1238) im Jahre 1224 entsprechendes Land zur Verfügung stellte. Von 1449 bis 1945 war in Jahnsfelde die Familie v. Pfuel sesshaft.

Seit 2002 ist im Zuge der Gemeindegebietsreform Jahnsfelde ein Ortsteil der Stadt Müncheberg.